5 Monate Camporio

Liebe Camporios und die, die es bald werden wollen.

Wir sind heute, am 16. Oktober 2017 genau 5 Monate  „live“ mit unserer Camporio App. Deshalb möchten wir allen Danke sagen, die von Anfang an dabei waren und uns viel positives, manchmal kritisches Feedback gegeben haben. Inzwischen sind es > 3.300 Camper, die unsere App nutzen. Bei den 3.300 sind „wir vier“ natürlich auch dabei. Denn „die App von Campern für Camper“ ist nicht nur ein Marketing-Spruch wie in andere benutzen, sondern wir sind selber aktiv mit dem Camper unterwegs.

Wir haben uns besonders über die positiven Camporio-Geschichten gefreut, z.B. die von zwei Hundebesitzern die sich in der App im wahrsten Sinne „gefunden“ haben und über die Chat-Funktion in Kontakt kommen konnten. Diese zwei werden sich auf Reisen nun öfter verabreden. Oder die junge Familie mit dem geliehenen Wohnmobil, das ausgerechnet am ersten Tag in Italien eine Panne hatte und ein erfahrender Camper in der Nähe war, der wusste was zu tun ist. Also liebe Camper, helft uns, die App weiter zu verbreiten und die Community auszubauen.

Das Camporio Team geht von heute bis Sonntag auf einen Kurztrip – es geht Richtung Südosten. Hupt, wenn ihr uns seht! Danach geht es dann frisch, fromm, fröhlich, frei weiter mit unseren Blogberichten hier. Zum Thema Technik, Fitness, App-Funktionen und kuriosen Dingenaus der Werlt des Campings. Unserer Welt.

 

Campen mit dem bösen Wolf

Liebe Camporios,

in letzter Zeit wurde oft darüber berichtet, dass Wölfe in unseren heimischen Wäldern gesichtet wurden. Dies liegt daran, dass es seit 2000 wieder Wölfe in Deutschland gibt und sich bis heute der Bestand auf 700 erhöht hat. Das ist schon sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass der Wolf seit 150 Jahren in Deutschland ausgerottet war.

Sicherlich kennt ihr das Märchen von Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Seither haftet auf dem Wolf eher ein negativer Beigeschmack, denn er ist als gefährlich und böse in unseren Köpfen verankert. Doch mit diesem Märchen vom bösen Wolf muss jetzt Schluss sein, sagt der Wolfexperte und –forscher Markus Bathen vom Naturschutzbund NABU, der sich seit 2005 mit dem „Willkommen Wolf-Projekt“ um Sorgen, Ängste und Vorurteile gegenüber dem Wolf kümmert.

Ich habe mich für euch mit Markus Bathen getroffen, um aus 1. Hand zu erfahren, was die Verbreitung des Wolfes für uns Camper bedeutet.

Wölfe leben in Rudeln von ca. 8-10 Tieren als Familienverband (Wolfspaar, Jungtiere und Jungtiere aus dem Vorjahr) und besetzen ein Revier, in dem die Eltern nur ihre Jungtiere dulden bis zum Alter von 2 Jahren (nach 2 Jahren wandern diese ab und verlassen das Rudel um Partner und neues Revier zu finden). Die Vorkommen von ansässigen Rudeln in Deutschland belegen sich auf Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern. In anderen Bundesländern hat es auch schon Einzelsichtungen gegeben. Ein Rudel besetzt ein Revier von einer Größe von ca. 250 Quadratkilometern, abhängig davon wie viel Nahrung und Rückzuggebiete es in diesem Revier gibt.

Hättet ihr gedacht, dass ein Wolf jeden Tag einen Marathon oder noch mehr in seinem Revier läuft?

Wölfe sind sogenannte Laufjäger, sie scannen mit Augen, Ohren und Nase ihre Umgebung auf Beute ab. Sie ernähren sich hauptsächlich von Rehen, Rotwild und Wildschweinen. Dabei essen sie auch kranke und schwache Tiere und halten so den Bestand der Waldtiere „gesund“, weshalb man Wölfe auch als Gesundheitspolizei des Waldes bezeichnet. Unreichend geschützte Nutztiere wie Schafe oder Ziegen stehen natürlich auch auf dem Speiseplan, welches die Halter der Tiere natürlich nicht sehr erfreut. Auch hier setzt sich Bathen und der NABU intensiv ein, um zu einem konfliktärmeren Miteinander von Mensch und Wolf beizutragen.

Die Hauptfrage die wir uns Camper natürlich stellen ist, ob der Wolf auch für uns, z.B. beim Freicampen gefährlich werden kann. Ich habe mich mit Markus Bathen auf Spurensuche begeben und ihm dabei diese und noch andere Fragen gestellt, aber seht selbst:

Aber nicht nur Pfotenabdrücke hinterlässt der Wolf als Spur, auch in seinem Kot kann man vieles ablesen. Wir haben zusammen den Kot eines Wolfes analysiert und darin noch Fell und Knochenreste eines Wildschweines entdeckt. Ihr seht, der Job als Camper-Coach ist nicht immer einfach. 😉

Wie auch ihr etwas für den Schutz der Wölfe tun könnt oder wenn ihr weitere spannende Infos über den Wolf erfahren wollt, dann könnt ihr euch hier informieren:

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/

 

Euer

Camper-Coach

 

Push-Nachricht verpasst?

Hallo Camporios!

Wer schon länger dabei ist, der kennt sie schon – unsere monatliche Push-Nachricht, die das Highlight der letzten 4 Wochen am Ende jedes Monats nochmal für alle App-Nutzer in Erinnerung ruft. Wer diese Info aus irgendwelchen Gründen verpasst hat, kann diese jederzeit über sein Profil aufrufen.
Empfangene Nachrichten werden im Benutzerprofil hinterlegt und können dort jederzeit nochmal nachgelesen werden.

Dazu einfach im Menü auf „Profil & Login“ gehen – am unteren Bildschirm gibt es das Klingelsymbol für die Push-Nachricht.

Einfach auswählen und schon sind alle Nachrichten verfügbar. Ein „Klick“auf die jeweilige Nachricht öffnet den gesamten Beitrag.

Wir wünschen wie immer viel Spass beim testen!

Euer Camporio-Team

Push-Nachricht

Meine Favoriten

Hallo Camporios!

Heute geht es mal wiederum ein technisches Detail aus der Camporio-App. Es können bei Camporio nämlich nicht nur Camping- oder Stellplätze sein, die als Favoriten bezeichnet und natürlich gespeichert werden können.

Ebenso der Lieblings-Blog oder die Lieblings-Fitnessübung vom Camper-Coach, die Ihr täglich vorm Frühstück als gutes Beispiel ansehen wollt.

Das funktioniert natürlich ganz einfach: In der jeweiligen Sektion Plätze, Videos oder Blog oben rechts den hellgrau hinterlegten „Stern“ antippen. Dieser färbt sich dann dunkelgrau und ab sofort kann im Menü unter „Meine Favoriten“ der entsprechende Beitrag sofort aufgerufen werden.

Warum kompliziert, wenn es so einfach sein kann…!?

Das Camporio-Team wünscht viel Spass beim ausprobieren!

Favoriten

Camping und Wandern

Wandern ist wohl die einfachste Form sich während dem Campen fit zu halten, denn Wandern kann jeder.

Es ist nicht nur gut für Geist und Seele, für Geselligkeit oder die Natur und seine Umgebung zu erleben, sondern ist gleichzeitig auch ein Plus für Körper und Gesundheit.

Beim Gehen oder Wandern wird das Herz-Kreislauf-System und unsere Muskulatur sowie Bänder trainiert. Entscheidender Vorteil gegenüber anderen Sportarten ist, dass unsere Gelenke, wie Hüft-, Sprung oder Kniegelenke geschont werden. Durch das eher sanfte Stoß- und Abrollverhalten unserer Füße ist die Belastung auf unsere Gelenke sehr gering.

Doch Wandern kann noch mehr. Es hat positive Auswirkungen auf unsere gesamte Gesundheit. Durch die moderate Belastung stärken wir gleichzeitig unser Immunsystem, verzögern den Alterungsprozess unserer Knochen, Sehnen, Gelenken und Bändern, senken den Blutdruck und Cholesterinwerte, steigern die Hirndurchblutung, sowie hilft das Wandern uns beim Abnehmen (ca. 400 kcal/Stunde, beim Bergwandern bis ca. 700 kcal/Stunde) und verbessert schließlich unser allgemeines Wohlbefinden.

Zum allgemeinen Wandern in flachem Gelände, Wald und Wiesen unterscheiden wir noch das Bergwandern.

Beim Bergwandern ist die Belastung höher, demnach aber auch der Trainingseffekt größer. Während ihr beim Wandern im flachen Gelände es ruhig auch mal etwas schneller angehen könnt, solltet ihr beim Bergwandern mehr die Ruhe bewahren. Durch die zusätzliche Höhenbelastung verbraucht der Körper mehr Sauerstoff. Wenn man es zu schnell angeht ist man auch relativ schnell außer Atem. Ein guter Tipp: Wenn ihr euch noch normal mit eurem Wanderpartner unterhalten könnt, ist das Tempo richtig. Sollte dies nicht der Fall sein und ihr zu sehr ausser Puste seid, nehmt lieber das Tempo ein wenig heraus.

Der wichtigste Tipp, den ich für euch aber auf alle Sportarten bezogen geben möchte ist:

Fangt immer langsam an und überfordert euch nicht!

Wenn ihr von einer Tour zurückkommt und sagt, „Mensch, da hätte ich jetzt aber auch noch weitergehen können“, dann habt ihr alles richtig gemacht. Denn bei allen Sportarten gilt, wenn ich mich am Anfang überlaste und zu sehr fordere, verliere ich schnell die Lust oder schlimmer noch, ich verletze mich.

Wandern Wanderweg

Darüber hinaus kann man beim Wandern eigentlich nicht viele Fehler machen. Man sollte natürlich auf ein gutes Schuhwerk achten und sich im Fachhandel beraten lassen. Zu diesem Thema werde ich bald einen extra Blog veröffentlichen, also bleibt wachsam!

Zum Schluß möchte ich euch noch zwei traumhafte Wanderwege ans Herz legen. Falls euch eure Reise mal in den schönen Schwarzwald führen sollte, dürft ihr die Qualitätswanderwege Seen-(Nordschwarzwald) und Schluchtensteig (Südschwarzwald) nicht verpassen. Es erwarten euch Wasserfälle, Karseen, Grinden, Hochmoore und schmale Steige durch urwaldähnliche Schluchtenwälder.

Weitere Infos findet ihr hier:

Seensteig: http://www.baiersbronn.de/text/96/de/seensteig.html

Schluchtensteig: https://www.schluchtensteig.de/

weitere Touren unter: http://www.schwarzwald-tourismus.info/

 

Euer
Camper-Coach

 

Was tun beim Campen? – Sportarten unter der Lupe

Liebe Camporios,

was gibt es Besseres für unsere Körper und unsere Gesundheit als uns zu bewegen? Bewegung und eine gute Ausdauer stärkt nicht nur unseren Körper und unser Herz-Kreislaufsystem, sondern macht uns auch widerstandsfähiger für Alltag und Berufsleben. Was viele vielleicht nicht wissen ist, dass wir durch Ausdauertraining unserem Körper auch wieder die Fettverbrennung beibringen. Diese geht uns im normalen Alltag mehr und mehr verloren, so verbrennt ein Anfänger viel mehr Kohlenhydrate als Fett. Bei einem Trainierten ist das Verhältnis genau anders herum.

Einige Camper haben mich schon gefragt, was eigentlich die beste Sportart wäre, sei es um abzunehmen oder Muskeln aufzubauen. Soll ich lieber Radfahren, Schwimmen oder Laufen gehen oder ist Wandern das Richtige für mich? Ich sage dann immer:

„Mach das, was dir Spaß macht und mach es richtig!“

Es gibt keine Sportart von der ich behaupten würde, dass sei die richtige, DIE Sportart. Jeder Mensch ist anders, jeder hat andere Fähig- und Fertigkeiten, jeder andere Vorlieben. Wenn ich gerne laufen gehe, heißt das noch lange nicht, dass mein Zeltnachbar auch ein Läufer ist.

Auf der anderen Seite habe ich aber auch schon einige Camper getroffen, die mir sagten: „Hey, das Beste für mich ist Schwimmen und das kann ich jedem nur empfehlen!“ Prinzipiell würde ich da schon zustimmen, aber wenn ich mir dann anschaue, wie diejenigen schwimmen, hält sich meine Zustimmung wiederum in Grenzen. Denn Schwimmen bringt nur dann etwas, wenn ich es auch kann und nicht die falsche Technik meinem Körper eher schadet, als nutzt. Aber dies ist natürlich nicht nur beim Schwimmen so, sondern bezieht sich auf alle möglichen Sportarten. Die richtige Technik garantiert nicht nur den Fun-Faktor, sondern schont auch Muskulatur und Gelenke.

In meinen nächsten Blogs werde ich euch immer eine Sportart vorstellen, die man gut während dem Campen machen kann und euch die Vor- und Nachteile aufzeigen und erklären, worauf man dabei achten muss.

Das Stand Up Paddling habe ich euch schon in einem separaten Blog erklärt. Falls ihr ihn verpasst haben solltet, könnt ihr es hier noch einmal nachlesen: https://camporio.de/heute-schon-gesupt-stand-up-paddling-fuer-camper/

Sollte eine Sportart nicht dabei sein über die ihr gerne mehr erfahren wollt, könnt ihr mir unter fitness@camporio.de eure Wünsche schicken.

Euer

Camper-Coach

Danke für´s Mitmachen

Heute wollen wir einfach kurz Danke sagen für die rege Nutzung der Funktion „Platz teilen“ in der App.

Bis heute wurden bereits 135 Camping- und Stellplätze gemeldet. Einer schöner als der andere. Wir wissen nicht, wie es euch geht aber ein „echtes Foto“ und ein kurzer Satz als Beschreibung sind für uns wichtiger als geschönte Fotos und `zig Symbole, die einen Campingplatz in einer normalen App beschreiben.
Natürlich nutzen wir auch selber die bekannten Stellplatz-Apps aber hier bei uns findet man eben nur die echten Tipps „von Campern, für Camper“.

Deshalb machen wir weiter nach dem Motto „Weniger ist Mehr“, wobei es schon noch ein paar mehr Plätze werden sollen…. Also liebe Camporios, Formular in der App nutzen, Beschreibung eingeben, Foto anhängen und schon könnt ihr einen weiteren tollen Platz melden.

Übrigens: Jeder Platz kann auch von euch allen mit einem ergänzenden Kommentar versehen werden.

Euer Camporio-Team

Danke fürs Mitmachen

 

 

Die Zahl „20“

Hallo Camporios.

Wer kennt ihn nicht? Graf Zahl, den schrecklich sympathischen Grafen aus der Sesamstrasse, der uns allen das Zählen beigebracht hat.
Wir wollen heute an seiner Stelle die „20“ vorstellen. Was kann es sein, das Camporio mit der 20 zu tun hat? Jubiläum in Jahren? Nein, das ist noch weit entfernt… Mitarbeiter im Team? Nein, leider auch nicht (Wen es interessiert, wir sind nur vier)
Es sind 20 Sprachen, die unsere Camporios sprechen, bzw mit 20 verschiedenen Sprachen haben sich bisher die Camporios angemeldet.
Wer sich mal die Mühe macht und neben den „24 Campern im Umkreis“ in der Funktion „Wer campt Wo“ nach und nach alle Nutzernamen in die Liste scrollt und dann auf die Karte wechselt, kann sehen aus wie vielen Ländern die Nutzer kommen. Natürlich nur, wenn Sie registrierte, freigeschaltete Nutzer sind. (Hilfe zur Funktion gibt es in den FAQ direkt in der App)

Einfach mal probieren – und nicht vergessen, je mehr Camper ihr einladet, desto grösser wird unsere Community.
Wir freuen uns über eure Unterstützung, egal ob ihr den Campingnachbarn „live“ einladet, dabei zu sein oder uns über Facebook, Instagram oder per Email weiterempfehlt.

Wir wünschen euch weitere schöne Tage im Urlaub, bei Work and Travel oder auf Abenteuerreise!

Euer Camporio-Team.

Graf Zahl

 

 

 

 

 

Bildquelle: NDR

Heute schon geSUPt? – Stand Up Paddling für Camper

Stand Up Paddling (SUP) erfreut sich immer mehr Beliebtheit.

Auf einem breiteren und stabileren Board als beim Surfen paddelt man stehend über das Wasser. Die Boards gibt es als feste und aufblasbare Variante (Inflatable-Boards = I-SUP), also ideal fürs Campen.

Viele Campingplätze liegen an einem See oder auch direkt am Meer, daher bietet sich das SUP geradezu an, das kühle Nass nicht nur als Schwimmer, Surfer oder Tretbootfahrer zu nutzen.

SUP macht nicht nur Spaß, sondern auch fit! Es ist quasi eine Allround-Fitnesswaffe, denn beim SUP trainiert ihr nicht nur Beine, Rumpf, Rücken, Schultern und Arme, sondern auch eure Koordination (Gleichgewicht) und Ausdauer.

Der Vorteil: SUP kann jeder, ob alt oder jung, denn es ist viel leichter als Surfen, Kite-Surfen oder Wellenreiten.

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wie das Ganze funktioniert und auf was ihr am Anfang achten müsst, habe ich für euch geSUPt:

  1. Paddel einstellen

Stellt das Paddel vor euch auf den Boden und legt den Handballen auf den oberen Griff. Euer Arm sollte entspannt (nach oben) gestreckt sein.

  1. Board ins Wasser

Da ein SUP-Board sehr breit ist, kann man es nicht mit den Armen umfassen. Dafür ist bei jeden Board in der Mitte ein Haltegriff zum Tragen angebracht.

  1. Aufsteigen bis Kniestand

Stellt euch auf Höhe des Haltegriffes in der Mitte an das Board und legt das Paddel quer über das Board. Greift mit beiden Händen schulterbreit den Schaft des Paddels und stützt euch auf. Nun setzt ihr erst ein Knie auf das Board, bevor ihr das andere Knie parallel dazu aufstellt. Umso breiter ihr die Knie aufstellt, umso stabiler ist euer Stand.

Jetzt könnt ihr den Oberkörper aufrichten und habt die Mittelposition erreicht. Durch den tiefen Schwerpunkt den ihr in dieser Position habt, könnt ihr beginnen zu paddeln und euch an das Board selbst, an das Verhalten des Boards, die Wellen etc. zu gewöhnen. Da das Paddel für euren Stand eingestellt ist, greifen beide Hände den Schaft des Paddels.

  1. Vom Kniestand in den Stand

Das Paddel liegt quer vor euch. Stützt euch mit beiden Händen ab und stellt einen Fuß so breit es geht auf Höhe des Tragegriffes, das andere Knie bleibt unten. Der Blick ist nach vorn gerichtet, der Po unten, so ist das Gleichgewicht stabiler. Nun stellt ihr den zweiten Fuß schulterbreit auf, die Hände bleiben noch aufgestützt. Jetzt richtet ihr euch auf und nehmt das Paddel mit nach oben. Die Knie bleiben leicht gebeugt und ihr beginnt direkt mit dem paddeln, denn das bringt Stabilität.

Auf geht’s!!!

  1. Paddeln

Stecht das Paddel so weit es geht seitlich vor Euch in Wasser, der obere Arm sollte gestreckt sein und zieht das Paddel nah am Board nach hinten durch. Nach ein paar Mal müsst ihr die Seite wechseln, da das Board anfängt schräg zu fahren. Dazu nehmt ihr die untere Hand vom Schaft nach oben an den Griff und die obere Hand vom Griff nach unten an den Schaft. Das spielt sich nach der Zeit ein. Wichtig ist, dass ihr die Handpositionen auch wirklich immer wechselt und nicht mit überkreuzten Armen paddelt.

Und hier nochmal alles im Video erklärt:

Jeder macht auch mal Fehler, hier ein paar kleine Tipps, die Euch helfen werden:

  1. Falsches Aufsteigen

Ihr stützt euch beim Aufsteigen nicht mit beiden Händen auf das Board auf, sondern versucht euch hochzuziehen. Dabei zieht die hintere Hand das Board zum Körper und das Brett kippt um.

  1. Kopf beim Aufstehen nach unten gerichtet

Ihr konzentriert euch zu sehr auf eure Füße und wollt sehen, wo ihr sie hinstellt. Durch den Blick nach unten verlieren eure Augen und euer Gehirn (Gleichgewichtssinn) den Bezugspunkt und ihr seht die kommenden Wellen nicht. Dabei geht auch automatisch euer Po nach oben und somit liegt der Körperschwerpunkt zu weit oben und es wird wackeliger.

  1. Wild mit den Armen rudern, wenn es wackelt

Das hilft euch höchstens nur, um noch schneller ins Wasser zu fallen. Lasst euer Paddel im Wasser, denn das ist euere Stütze, quasi euer drittes Bein. Bewegt es auf der Wasseroberfläche hin und her und ihr werdet sehen, dass ihr das Gleichgewicht schnell wiederfindet. Ihr könnt auch, wenn es zu wackelig wird, schnell in die Hocke gehen. Der tiefe Schwerpunkt gibt Stabilität.

  1. Beim Paddeln das Paddel durchs Wasser ziehen

Jetzt könnte man sagen, ja klar, was soll ich auch sonst machen. Stellt euch aber vor, ihr stecht das Paddel vor euch ins Wasser und zieht euch und euer Board daran vorbei. Das ist ein entscheidender Unterschied und dieser Gedanke wird euch helfen, eure Technik zu verbessern. Vor allem kostet es weniger Armkraft, da ihr dabei euren Oberkörper durch eine leichte Rotation noch mehr mit einsetzt.

  1. Nicht den Mut verlieren

Aller Anfang ist schwer und klar, es wackelt. Lasst euch davon nicht nervös machen und verliert nicht den Mut. Euer Körper muss sich erst einmal an die neue Situation gewöhnen. Es dauert ca. 10 Minuten bis er sich darauf eingestellt hat und ihr werdet sehen, das Gefühl auf Wackelpudding zu stehen geht vorbei.

 

Probiert es einfach bei eurem nächsten Campingtrip aus, ihr werdet es nicht bereuen, denn es ist ein riesen Spaß für die ganze Familie! Und denkt daran: Reinfallen und Nasswerden gehört dazu!

An die Paddel – fertig – los!

 

Euer

Camper-Coach

Ein Profilfoto sieht einfach besser aus….

…..finden wir und möchten euch an dieser Stelle bitten, ein Profilfoto einzufügen, falls ihr das nicht bereits getan habt.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, das weiß jeder. Gerade hier in der Community ist es doch einfach schöner, über ein kleines Profilfoto etwas auszusagen. Dazu noch ein Mottospruch und fertig ist der erste Eindruck.

Es kann aber muss nicht euer schönstes Portrait- oder Bewerbungsfoto sein. Stellt ein Foto von Eurem Camper, Zelt, Hund oder Lieblingsstrand ein….egal. Alles ist schöner als eine einfache Landmarke oder Stecknadel, die auf der Karte erscheint, wenn ihr gar kein Bild hinterlegt habt.

Also – überlegt es euch. Einfach Links im App-Menü „Profil & Login“ wählen und Bild einfügen. Fertig.

Wir freuen uns auf viele neue „Gesichter“.

Euer Team von Camporio.

Profilfoto