Audiotraining ab jetzt verfügbar!

Liebe Camporios,

ihr kennt alle meine Camping-Mobil On Tour-Übungen, mit denen ihr schon auf der Fahrt dem langen Sitzen auf Euren Touren und den daraus resultierenden Verspannungen entgegenwirken könnt? Falls nicht, dann schaut doch mal in der App unter Camper-Coach vorbei. Dort findet ihr meine On Tour- und Off Tour-Übungen. Neu ist aber, dass ihr ab sofort meine On Tour-Übungen auch per Audiotraining durchführen könnt. Dieses findet ihr in der App unter Camper-Coach oder noch einfacher, direkt auf dem Vorschau- und Startbildschirm findet ihr oben rechts im Eck einen Kopfhörer. Klickt ihr darauf, kommt ihr direkt zum Audiotraining.

Nachdem Ihr Euch meine Videos angeschaut und die richtige Ausführung verinnerlicht habt, könnt Ihr die Übungen anhand meiner Audiotrainings durchführen. Diese sind unterteilt in 90, 120 und 180 Sekunden-Programme. Die Sekundenanzahl bezieht sich dabei auf die reine Trainingszeit. Dabei sage ich jeweils die Übung an und ein Signalton gibt Euch vor, wann es losgeht und wann die Übung vorbei ist. Somit braucht Ihr nicht zu zählen, die Zeit zu stoppen oder erneut die Videos anschauen und könnt Euch voll und ganz auf die Ausführung der Übungen konzentrieren und natürlich auch auf den Verkehr.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei den Übungen und hoffe, dass Ihr damit einfach entspannter an Eurem Ziel ankommt und Euch auf die schönen Dinge im Urlaub konzentrieren könnt.

Eine kleine Bitte zum Schluss: Achtet bei den Übungen On Tour selbstverständlich immer auf den Straßenverkehr!

 

Euer

Camper-Coach

 

Rauchen – Wie gefährlich ist es wirklich?

Liebe Camporios,

fast 30% der Menschen in Deutschland rauchen und ich denke, dass darunter auch einige Camporios sein werden. Das Schlimme daran ist, dass Kinder oft schon mit 14 Jahren mit dem Rauchen beginnen und ihre Zigaretten hauptsächlich aus Zigarettenautomaten beziehen. In ganz Europa gibt es immer noch 1 Mio. Zigarettenautomaten, davon alleine 350.000 in Deutschland.

Wie gefährlich ist Rauchen aber wirklich?

Rauchen ist sehr gefährlich und verkürzt das Leben im Schnitt um 10 Jahre. Auf eine Zigarette gerechnet bedeutet dies, dass jede Zigarette die ich rauche, mein Leben um 30 Minuten verkürzt. Positiv sei jedoch hier auch anzumerken, dass ich dies auch wieder rückgängig machen kann, sollte ich früh genug damit wieder aufhören. Und hättet ihr gewusst, dass 20 bis 30 Minuten Shisha rauchen das Gleiche ist, als würde man 100 Zigaretten rauchen?

Doch nicht nur Raucher sind betroffen, auch Nichtraucher werden ungewollt einer großen Gefahr ausgesetzt. Wie gefährlich Passivrauchen ist, was es mit den E-Zigaretten auf sich hat und wie ich auch wieder mit dem Rauchen aufhören kann, erfahrt ihr im Video. Denn ich war für euch in der Universitätsklinik in Mainz und habe mich mit dem Direktor der Kardiologie Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel getroffen und habe ihm genau diese Fragen gestellt.

 

Euer

Camper-Coach

Laufschuhe richtig auswählen (Teil 2)

Liebe Camporios,

nach der Theorie kommt die Praxis. Im ersten Teil meines Blogs „Laufschuhe richtig auswählen“ habt ihr erfahren, auf was ihr bei der Auswahl des richtigen Laufschuhs alles achten müsst. Ob der Schuh aber wirklich zu euch passt, könnt ihr nur anhand einer Laufanalyse bestimmen, die im optimalen Fall noch durch eine sensomotorische Analyse während des Laufens mit dem ausgewählten Schuh erfolgt.

Durch die Laufanalyse wird bestimmt, was euer Fuß für Besonderheiten ausweist (Plattfuß, Senkfuß etc.) und wie eure Bein- bzw. Kniestellung ist (O-Beine, X-Beine etc.). Selbstverständlich wird auch die exakte Größe eurer Füße festgestellt, denn bei vielen Menschen, wir auch bei mir, kann ein Fuß größer sein als der andere. Auch personenbezogene Daten werden ermittelt, unter anderem auch euer Gewicht, welches für die richtige Auswahl der Dämpfung des Schuhs von entscheidener Bedeutung ist. Im besten Fall werden eure Daten gespeichert, so daß ihr diese Prozedur auch nicht immer wiederholen müsst.

Der beste Test eines Laufschuhs erfolgt natürlich im Laufen selbst. Die Laufwelt in Wintersdorf hat sich darauf spezialisiert, den Testlauf mit dem ausgewählten Schuh mit einer sensomotorischen Analyse zu untersützen. Hierbei ermittelt das System während dem Laufen, ob der Schuh in Bezug auf Abrollverhalten, Dämpfung etc. auch wirklich zu euch passt.

Dies alles und noch weitere Tipps und Hinweise seht ihr hier im Video:

Allgemeines zum Thema Laufen könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Joggen nachlesen.

 

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

 

 

Laufschuhe richtig auswählen (Teil 1)

Liebe Camporios,

wenn ihr beim Campen Sport machen wollt, fällt die Wahl meist auf Laufen/Joggen und dazu gehören natürlich die richtigen Lauf- bzw. Joggingschuhe. Viele Menschen machen jedoch den Fehler, dass sie ihre Laufschuhe lieber nach dem Aussehen kaufen, nach dem Preis oder am einfachsten im Internet bestellen. Man geht in einen beliebigen Sportladen und nimmt sich die Laufschuhe aus dem Regal, die einem gefallen, ohne dabei darauf zu achten, ob diese Schuhe überhaupt zum Fuß und Laufverhalten passen.

Wisst ihr z.B., ob ihr eher einen Neutralschuh oder eher einen Schuh mit Pronationsstütze benötigt? Ist der ausgewählte Schuh eher für die Straße geeignet oder nur fürs Gelände? Nach wie vielen Kilometern ist ein Laufschuh eigentlich „abgelaufen“?

Ich war für euch in der Laufwelt in Wintersdorf bei Baden-Baden und haben Phillip Berger genau diese Fragen gestellt. Auf was ihr beim Laufschuhkauf alles achten müsst, seht ihr im ersten Video „Laufschuhe richtig auswählen“.

Allgemeines zum Thema Laufen könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Joggen nachlesen.

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

Wanderschuhe richtig auswählen

Liebe Camporios,

Wandern ist eine der beliebtesten Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen, nicht nur beim Camping. Soll das Wandern jedoch nicht zur Qual werden, braucht ihr die richtigen Wanderschuhe. Ich war für euch bei Phillip Berger in der Lauftwelt in Wintersdorf bei Baden-Baden und habe ihn für euch interviewt. Wie er den richtigen Wanderschuh für euch findet und auf was ihr alles achten müsst, könnt ihr im Video anschauen. Braucht ihr einen hohen oder einen flachen Schuh? Was für einen Schuh benötigt ihr, wenn ihr öfters umknickt? Könnt ihr auch Laufschuhe anstatt Wanderschuhe zum Wandern tragen? Gibt es einen Allroundschuh? Wie probiere ich die Schuhe im Geschäft richtig an?

Auf alle diese Fragen werdet ihr Antworten in unserem Video finden. Allgemeines zum Thema Wandern könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Wandern nachlesen.

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

Camping und Schwimmen

Liebe Camporios,

gerade jetzt in der warmen Jahreszeit ist Schwimmen eine perfekte Möglichkeit etwas für seine Fitness zu tun und sich dabei auch noch abzukühlen. Gerade beim Camping an einem See lädt das kühle Nass zur Bewegung ein. Viele Campingplätze besitzen mitlerweile auch schon ein grosses Schwimmbecken und manche sogar einen Indoor-Pool.

Schwimmen ist nicht nur ein super Ganzkörpertraining, sondern ihr trainiert dabei euer Herz-Kreislauf-System und eure Koordination. Darüber hinaus ist es ein Kraftausdauertraining, bei dem eure Gelenke und Bänder geschont werden. Im Wasser wird der meiste Teil des Körpergewichts getragen, deshalb ist Schwimmen auch perfekt geeignet für die, die ein paar Pfunde zu viel mit sich herumtragen. Der Kalorienverbrauch liegt ca. bei 450 bis 650 Kalorien die Stunde.  Je nachdem welchen Schwimmstil ihr wählt und wie schnell ihr schwimmt, kann es auch mehr sein.

Im Schwimmen unterscheidet man zwischen vier Schwimmstilen: Brust-, Rücken-, Kraul- oder Freistil- und Schmetterlings- oder Delphinschwimmen.

Das Brustschwimmen wird jeder von euch kennen. Es ist für viele die einfachste und bequemste Art zu schwimmen. So einfach ist jedoch die richtige Technik beim Brustschwimmen nicht, so dass es bei den meisten eher nach „ich halte mich über Wasser“ aussieht. Der Hauptfehler ist dabei den Kopf nicht unter Wasser zu nehmen. Bleibt der Kopf die gesamte Zeit über Wasser, schwimmt man ständig im Hohlkreuz. Die Folge sind Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen. Ebenso steht man dadurch eher senkrecht im Wasser und hat somit weniger Vortrieb. Also, habt keine Angst davor den Kopf unter Wasser zu nehmen, denn ihr tut eurem Rücken und eurem Nacken etwas Gutes. Am besten kauft ihr euch eine Schwimmbrille, dann ist es einfacher. Solltet ihr dennoch euren Kopf nicht unter Wasser nehmen wollen, empfehle ich euch zumindest nach dem Schwimmen die Übungen 1 und 4 aus meinem Camping-Mobil On Tour Programm und die Übung 12 aus meinem Camping-Mobil Off Tour Programm zu machen, um eure Nacken- und Schultermuskulatur zu entspannen und zu lockern.

Mein persönlicher Lieblingsschwimmstil ist Kraul- oder Freistilschwimmen. Beim Kraulen trainiert ihr effektiv eure Arm- Schulter- Rumpf- und Beinmuskulatur und ist so eine perfekte Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Durch die flache und gestreckte Lage des Körpers im Wasser ist der Rücken nicht im Hohlkreuz und die Halsmuskulatur nicht unter Spannung. Ebenso habt ihr durch den Kraulbeinschlag kein hohe Kniebelastung, wie es bei der Scherbewegung beim Brustschwimmen der Fall ist. Darüber hinaus ist es auch noch der schnellste Schwimmstil. Aber auch hier gilt, das ihr den Kopf unter Wasser nehmen müsst. Ein ruhige und gleichmäßige Atmung ist dabei sehr wichtig. Wer hier Problem hat, sollte die Atmung erst einmal separat mit einem Schwimmbrett als Hilfe üben.

Beim Rückenschwimmen stellt die Atmung eher weniger ein Problem dar, da der Kopf über Wasser bleiben kann. Wie beim Kraulschwimmen auch, liegt ihr flach im Wasser und beugt so Rücken- und Nackenproblemen vor. Gekräftigt werden neben der gleichen Muskulatur wie beim Kraulen zusätzlich auch noch die Bauch-, Gesäß- und untere Rückenmuskulatur.

Das Schmetterlings- oder Delphinschwimmen gilt als der koordinativ anspruchvollste und auch als körperlich anstrengenster Schwimmstil. Für Anfänger ist dieser Stil also völlig ungeeignet. Wenn man diese Disziplin beherrscht, ist er jedoch nach dem Kraulen die zweitschnellste Schwimmart. Durch den hohen Kraftaufwand ist das Schmetterlingsschwimmen als Ausdauerschwimmen eher ungeeignet.

Welchen Schwimmstil ihr letzlich wählt bleibt natürlich euch und eurem Können überlassen. Empfehlen würde ich euch immer das Kraulen. Entscheidend ist jedoch eine ökonomische Technik eures Schwimmstils. Denn ihr solltet schon 30 Minuten im Wasser durchhalten, damit ihr durch das Training auch einen Effekt erzielt.

Also, Badehose an, Schwimmbrille auf und los gehts!

Ich wünsche euch viel Spaß!

Euer

Camper-Coach

Camping-Mobil On Tour Übung „Füße auf Zehenspitzen“

Liebe Camporios,

kommen wir zu meiner Camping-Mobil On Tour Übung „Füße auf Zehenspitzen“. Bevor ich euch die Übung genau erkläre, habe ich noch eine Bitte: Behaltet bei allen Übungen trotzdem immer den Verkehr im Auge, denn eure Sicherheit geht vor!

Warum diese Übung:

Was viele außer Acht lassen ist, dass das viele Sitzen sich nicht nur auf unsere Wirbelsäule auswirkt, sondern auch auf unsere Muskulatur. Es entstehen Schmerzen, meist durch die einseitige Belastung, die wir durch das ständige Sitzen in der gleichen Position auf unsere Muskultatur auswirken. Folge: Die Muskulatur verkrampft und verspannt sich oder wie man im Fußball so schön sagt, der Muskel verhärtet.

Allerdings werden im Sitzen die Muskeln nicht nur dauerhaftet belastet sondern einige auch völlig entlastet. So sind z.B. die querverlaufende Bauchmuskulatur oder die Gesäßmuskulatur ausgeschaltet und verkümmern sozusagen. Ebenso die Hüftlendenmuskulatur, die für Aufrichtung und Streckung unseres Körpers zuständig ist, verkürzt sich immer mehr durch das ständige Sitzen, da dabei unsere Hüfte immer im 90 Grad Winkel gebeugt ist. Das Ergebnis: Rückenschmerzen.

Die Übung „Füße auf Zehenspitzen“ aktiviert eure „eingeschlafene“ Muskulatur und regt die Durchblutung an. Dabei kräftigt ihr eure Fuß-, Schienbein- und Wadenmuskulatur. Der durch das ständige Gasgeben verkrampfte rechte Fuß kann dadurch sehr gut gelockert werden.

Möchtet ihr darüber mehr erfahren, dann könnt ihr das hier.

Übungsdurchführung:

Ihr stellt eure Füße im Wechsel auf die Fersen und auf die Zehenspitzen. Hierbei empfiehlt es sich, den Tempomat einzuschalten. Falls ihr keinen habt, wechselt eure Beine einfach ab.

Hier könnt ihr euch die Übung im Video anschauen:

 

Alle weiteren Übungen zu den Programmen Camping-Mobil On Tour und Off Tour findet ihr in unserem Youtube-Channel „Camporio“.

Camping-Mobil On Tour Übung „Beine anheben“

Liebe Camporios,

kommen wir zu meiner Camping-Mobil On Tour Übung „Beine anheben“. Bevor ich euch die Übung genau erkläre, habe ich noch eine Bitte: Behaltet bei allen Übungen trotzdem immer den Verkehr im Auge, denn eure Sicherheit geht vor!

Warum diese Übung:

Was viele außer Acht lassen ist, dass das viele Sitzen sich nicht nur auf unsere Wirbelsäule auswirkt, sondern auch auf unsere Muskulatur. Es entstehen Schmerzen, meist durch die einseitige Belastung, die wir durch das ständige Sitzen in der gleichen Position auf unsere Muskultatur auswirken. Folge: Die Muskulatur verkrampft und verspannt sich oder wie man im Fußball so schön sagt, der Muskel verhärtet.

Allerdings werden im Sitzen die Muskeln nicht nur dauerhaftet belastet sondern einige auch völlig entlastet. So sind z.B. die querverlaufende Bauchmuskulatur oder die Gesäßmuskulatur ausgeschaltet und verkümmern sozusagen. Ebenso die Hüftlendenmuskulatur, die für Aufrichtung und Streckung unseres Körpers zuständig ist, verkürzt sich immer mehr durch das ständige Sitzen, da dabei unsere Hüfte immer im 90 Grad Winkel gebeugt ist. Das Ergebnis: Rückenschmerzen.

Die Übung „Beine anheben“ aktiviert eure „eingeschlafene“ Muskulatur und regt die Durchblutung an. Dabei kräftigt ihr eure Oberschenkel- und Hüftlendenmuskulatur.

Möchtet ihr darüber mehr erfahren, dann könnt ihr das hier.

Übungsdurchführung:

Ihr hebt abwechselnd die Beine an und zieht das Knie Richtung Brust. Für diese Übung müsst ihr euren Tempomat einschalten!

Hier könnt ihr euch die Übung im Video anschauen:

 

Alle weiteren Übungen zu den Programmen Camping-Mobil On Tour und Off Tour findet ihr in unserem Youtube-Channel „Camporio“.

Camping-Mobil On Tour Übung „Beinmuskulatur anspannen“

Liebe Camporios,

kommen wir zu meiner Camping-Mobil On Tour Übung „Beinmuskulatur anspannen“. Bevor ich euch die Übung genau erkläre, habe ich noch eine Bitte: Behaltet bei allen Übungen trotzdem immer den Verkehr im Auge, denn eure Sicherheit geht vor!

Warum diese Übung:

Was viele außer Acht lassen ist, dass das viele Sitzen sich nicht nur auf unsere Wirbelsäule auswirkt, sondern auch auf unsere Muskulatur. Es entstehen Schmerzen, meist durch die einseitige Belastung, die wir durch das ständige Sitzen in der gleichen Position auf unsere Muskultatur auswirken. Folge: Die Muskulatur verkrampft und verspannt sich oder wie man im Fußball so schön sagt, der Muskel verhärtet.

Allerdings werden im Sitzen die Muskeln nicht nur dauerhaftet belastet sondern einige auch völlig entlastet. So sind z.B. die querverlaufende Bauchmuskulatur oder die Gesäßmuskulatur ausgeschaltet und verkümmern sozusagen. Ebenso die Hüftlendenmuskulatur, die für Aufrichtung und Streckung unseres Körpers zuständig ist, verkürzt sich immer mehr durch das ständige Sitzen, da dabei unsere Hüfte immer im 90 Grad Winkel gebeugt ist. Das Ergebnis: Rückenschmerzen.

Die Übung „Beinmuskulatur anspannen“ aktiviert eure „eingeschlafene“ Muskulatur und regt die Durchblutung an. Dabei kräftigt ihr eure Bein- und Wadenmuskulatur.

Möchtet ihr darüber mehr erfahren, dann könnt ihr das hier.

Übungsdurchführung:

Ihr spannt bewusst Eure Bein- und Wadenmuskulatur an. Haltet dies einen Moment und entspannt dann wieder, bevor ihr wieder erneut anspannt!

Hier könnt ihr euch die Übung im Video anschauen:

 

Alle weiteren Übungen zu den Programmen Camping-Mobil On Tour und Off Tour findet ihr in unserem Youtube-Channel „Camporio“.

Wiederbelebung in der Praxis

Liebe Camporios,

zusammen mit dem Wiederbelebungs-Experten und Oberarzt der Intensivmedizin der Universitätsmedizin in Mainz, Dr. med. Ingo Sagoschen, zeige ich euch, wie die Wiederbelebung in der Praxis funktioniert.

Hier ein Überblick:

Alle Schritte könnt ihr euch auch im Video weiter unten im Text anschauen!

1. Auf Sicherheit achten

Zunächst müsst ihr zu allererst auf eure eigene Sicherheit achten. Dies kann beim leblosen Patienten auf der Straße der laufende Verkehr sein oder im Haus der Kontakt zu stromführenden Gegenständen, welche den Kreislaufstillstand ausgelöst haben. Ist die Situation sicher, könnt ihr euch dem Patienten nähern, um herauszufinden, was ihm fehlt.

2. Bewusstsein prüfen

Zeigt der Patient keine spontanen Reaktionen, so solltet ihr zunächst sein Bewusstsein prüfen. Dazu berührt ihr die Schultern des Patienten und sprecht ihn laut und deutlich an: „Ist alles in Ordnung?“ Reagiert er auf die Ansprache, belasst ihr ihn in der Position und versucht herauszufinden, was das Problem ist. Dabei redet ihr weiter mit ihm, um regelmäßig das Bewusstsein zu kontrollieren.

3. Atemwege freimachen

Als nächstes solltet ihr die Atmung des Patienten überprüfen. Dazu hebt ihr das Kinn an und überstreckt den Kopf, um die Atemwege frei zu machen und die freie Atmung zu ermöglichen. Durch das Überstrecken des Kopfes wird der Zungengrund angehoben und die beim Bewusstlosen häufig zu sehende Verlegung der Atemwege beseitigt.

4. Atmung prüfen

Nun haltet ihr den Kopf des Patienten in dieser überstreckten Position und bringt euer eigenes Ohr vor Mund und Nase des  Patienten mit Blickrichtung zu seinem Brustkorb und Bauch. Durch Sehen (Blick auf den Brustkorb), Hören (Atemgeräusch) und Fühlen (Lufthauch an eurer eigenen Wange) prüft ihr, ob der Patient atmet. Eine normale Atmung ist leicht seh-, hör- und fühlbar und erfolgt normalerweise 10 bis 15 Mal pro Minute, also alle 4 bis 6 Sekunden ein Atemzug. Atmet der Patient nicht oder nicht normal, also vor allem zu langsam und zu flach, so ist dies als Zeichen eines vorhandenen oder drohenden Kreislaufstillstandes zu deuten. Besonders solltet ihr beachten, dass der Mensch einige Sekunden nachdem das Herz stehengeblieben ist, noch weiteratmen kann und dann im Übergang eine sogenannte „Schnappatmung“ zeigen kann. Diese bezeichnet einige langsame, unterschiedlich ausgeprägte Bewegungen des Kopfes und Kiefers, welche leicht mit einer angestrengten Atmung verwechselt werden können. Diese stellen aber keine normalen Atemzüge dar! Mit der Feststellung, dass der Patient nicht oder nicht normal atmet, gilt der Kreislaufstillstand als hoch wahrscheinlich, so dass bei allen weiteren Maßnahmen entsprechend vorgegangen werden muss.

5. Hilfe holen – Notruf 112

Bevor nun weitere Maßnahmen erfolgen, müsst ihr einen Notruf absetzen. Dies ist immanent wichtig, da nur so gesichert ist, dass professionelle medizinische Hilfe auf den Weg gebracht wird, um die weitere Behandlung einzuleiten. Sind zwei oder mehrere Helfer an eurer Seite, kann der Notruf parallel zu den weiteren Maßnahmen erfolgen. Einheitliche Rufnummer für den Notruf ist die europaweit einheitliche Notrufnummer „112“. Dies gilt in allen Ländern aus Mobil- und Festnetz und ohne weitere Vorwahlen. Ihr werdet automatisch mit der zuständigen nächsten Notrufzentrale verbunden. Hier müsst ihr nun wichtige Angaben zum Geschehen machen, welche die Helfer an den Einsatzort leiten:

  1. Wo ist es passiert?
  2. Was ist passiert?
  3. Wie viele verletzte Personen?
  4. Welche Verletzungen haben diese Personen?
  5. Warten auf Rückfragen, nicht sofort auflegen!

Seid ihr euch nicht sicher, was nun zu tun ist, werden euch die Mitarbeiter der Notrufzentrale auch bei den weiteren Maßnahmen anleiten.

6. 30 Herz-Druck-Massagen

Nun müsst ihr versuchen, durch zwei wichtige Maßnahmen den Kreislauf des Patienten so lange zu ersetzen, bis die professionelle Hilfe eintrifft und spezielle Maßnahmen einleiten kann. Dies geschieht in Form sogenannter Herz-Druck-Massagen und Beatmungen. Zunächst dreht ihr den Patienten auf den Rücken und öffnet Jacken und dicke Pullover, welche die Maßnahmen behindern können. Nun sucht ihr den Druckpunkt für die Herz-Druck-Massage auf: in der Mitte des Brustbeines und in der Mitte des Brustkorbes setzt ihr eure beiden Hände auf den Patienten auf und beugt euch über den Patienten, um nun den Brustkorb gegen die Unterlage/den Boden zu komprimieren. Die Eindrucktiefe beträgt 5 bis 6 cm und die Kompressionen sollten 100 bis 120 Mal pro Minute erfolgen. Dabei müsst ihr unbedingt darauf achten, zwischen zwei Kompressionen den Brustkorb komplett zu entlasten und den Druckpunkt nicht zu verlieren.

7. 2 Beatmungen

Nach 30 Kompressionen folgen 2 Beatmungen. Dazu überstreckt ihr wieder den Kopf des Patienten wie bei der Atemkontrolle, presst euren eigenen Mund auf den Mund des Patienten und führt 2 Atemspenden (Beatmungen) aus. Dabei haltet ihr die Nase des Patienten mit den Fingern verschlossen. Die Atemspende umfasst einen normalen eigenen Atemhub. Ihr sollt also nicht besonders tief einatmen oder fest pusten. Für die Ausatmung lasst ihr den Patienten ca. 1 Sekunde Zeit. Sollte die Beatmung technisch schwierig für euch sein, so probiert es maximal 2 Mal, bevor ihr wieder mit den Herz-Druck-Massagen weitermacht. Herz-Druck-Massagen und Beatmungen wechseln sich im Verhältnis von 30:2 ab. Das heißt, nach 30 Herz-Druck-Massagen führt ihr 2 Beatmungen durch. Die Unterbrechungen der Herz-Druck-Massagen solltet ihr dabei so kurz wie möglich halten. Gerade die Herz-Druck-Massagen werden für euch sehr anstrengend sein. Daher sollte nach etwa 4 bis 5 Minuten ein Wechsel des Helfers stattfinden, da bei körperlicher Erschöpfung, auch wenn diese in der Stress-Situation nicht direkt spürbar ist, die Qualität der Herz-Druck-Massagen deutlich nachlässt. Diese Maßnahmen der Ersten Hilfe müsst ihr so lange fortsetzen, bis der Rettungsdienst eintrifft und die Fortführung der Versorgung übernimmt.

 

Denkt dran, jeder kann helfen! Am besten schaut ihr euch nochmal meinen Blog „Wiederbelebung – Jeder kann helfen“ an.

Euer

Camper-Coach