Campen mit wilden Tieren – Teil 3

Liebe Camporios,

einige von euch waren vielleicht schon einmal in fernen Ländern campen und haben die ein oder andere Tierbegegnung erlebt. Nicht alle Campingplätze sind eingezäunt, so dass wilde Tiere manchmal auch zu ungebetenen Gästen werden können.

Nach den Elefanten und Erdmännchen geht es im dritten Teil um Papageien.

Tausende Menschen kennen ihn und ihr wahrscheinlich auch: Rosalinda, den Ara aus dem Film „Pippi in Taka-Tuka-Land“. Doch Rosalinda ist nur ein Künstlername, denn eigentlich ist Rosalinda ein Männchen mit dem Namen Douglas und er wohnt seit 2016 im Zoologischer Stadtgarten Karlsruhe. Hat euch beim Campen auch schon einmal eine Schar Papageien besucht? Wir haben es schon selbst erlebt und deshalb frage ich den Karlsruher Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, wie man sich dann am besten verhalten sollte.

In Lodges kann es durchaus vorkommen, dass ihr am Frühstückstisch Besuch von Papageien bekommt.

Darf man sie füttern und wie gefährlich ist eigentlich der Schnabel eines Papageis und wie viel Kraft steckt in ihm?

Viele möchten auch gerne einen Ara selbst bei sich zu Hause halten. Ist dies wirklich ratsam und wenn ja, wie sollte man sie am besten halten? Viele machen z.B. den größten Fehler überhaupt, in dem sie die schönen Vögel alleine und in viel zu kleinen Käfigen halten. Papageien sind sehr soziale Tiere, wie wir Menschen auch. Ihr möchtet sicherlich auch nicht gerne alleine den ganzen Tag auf einer Toilette sitzen, denn nichts anderes ist so ein Käfig.

Ein mir sehr ans Herz gewachsenes Thema ist der Artenschutz.

Denn unter anderem sind auch Papageien vom Aussterben bedroht. Sie sind in der Familie der Vögel die am stärksten bedrohte Art. Hauptsächlich zurückzuführen ist dies auf die jahrelang betriebenen Wildfänge für die Heimtierhaltung und der immer voranschreitende Verlust ihrer Lebenräume durch Waldrodung.

Der Zoo Karlsruhe hat ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen, in denen mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten unterstützt, sowie ihre Lebensräume erhalten werden. Wenn ihr schon immer mal daran gedacht habt, für bedrohte Tiertarten etwas zu tun, dann könnt ihr das mit dem Artenschutzprojekt des Karlsruher Zoos perfekt tun. Hier kommt eure Spende direkt dort an, wo ihr es wünscht! Z.B. bei den Orangehaubenkakadus auf der Insel Sumba. Dort gibt es nur noch 500 dieser wunderschönen Tiere. Infos darüber was ihr tun könnt, findet ihr rechts im Bild.

Euer

Camper-Coach

Campen mit wilden Tieren – Teil 2

Liebe Camporios,

einige von euch waren vielleicht schon einmal in fernen Ländern campen und haben die ein oder andere Tierbegegnung erlebt. Nicht alle Campingplätze sind eingezäunt, so dass wilde Tiere manchmal auch zu ungebetenen Gästen werden können. Wie man sich dann am besten verhalten sollte und auf was man achten muss frage ich für euch den Zoodirektor des Karlsruher Zoos Dr. Matthias Reinschmidt.

Nach den Elefanten geht es im zweiten Teil um Erdmännchen.

Ich durfte direkt mit ins Erdmännchen-Gehege und die kleinen süssen Tiere live erleben und sogar füttern. Erdmännchen könnt ihr beim Campen in Südafrika sehen und sie sind nicht nur süss, sondern auch richtige Raubtiere. Ob die kleinen Raubtieren mich beim Füttern als Beute verwechselt haben, seht ihr natürlich im Video.

Darüber hinaus erfahrt ihr, was der Wächter bei den Erdmännchen ist und was er für eine Aufgabe hat. Warum sie Laute wie Hundebellen von sich geben und ob ihr sie auch als Haustiere halten könnt. Ob die Erdmännchen für euch als Camper zur Gefahr werden können und ob sie sogar euer Essen aus dem Zelt plündern würden, erfahrt ihr auch im Video.

Ein mir sehr ans Herz gewachsenes Thema ist der Artenschutz.

Erdmännchen sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, aber es gibt mitlerweile eine Vielzahl von Tieren, die ihr vielleicht bald nicht mehr beim Campen sehen könnt. Der Zoo Karlsruhe hat ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen, in denen mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten unterstützt, sowie ihre Lebensräume erhalten werden. Wenn ihr schon immer mal daran gedacht habt, für bedrohte Tiertarten etwas zu tun, dann könnt ihr das mit dem Artenschutzprojekt des Karlsruher Zoos perfekt tun. Hier kommt eure Spende direkt dort an, wo ihr es wünscht! Infos darüber was ihr tun könnt, findet ihr rechts im Bild.

Euer

Camper-Coach

Campen mit wilden Tieren – Teil 1

Liebe Camporios,

einige von euch waren vielleicht schon einmal in fernen Ländern campen und haben die ein oder andere Tierbegegnung erlebt. Nicht alle Campingplätze sind eingezäunt, so dass wilde Tiere manchmal auch zu ungebetenen Gästen werden können. Wie man sich dann am besten verhalten sollte und auf was man achten muss frage ich für euch den Zoodirektor des Karlsruher Zoos Dr. Matthias Reinschmidt.

Los geht es mit Elefanten.

Mit meinen zwei Campingstühlen bewaffnet traf ich Matthias direkt im Elefantengehege. Wann hat man schon mal die Gelegenheit sich mit zwei Campingstühlen direkt vor einen Elefant zu setzten und dann noch entspannt ein Interview zu führen. Das war schon eine spannende Angelegenheit, doch Elefantenkuh Nanda war wirklich ganz lieb.

Nanda ist eine von weiteren Zirkuselefanten, die der Zoo in Karlsruhe in seine Altersresidenz für Elefanten aufgenommen hat. Ihr habt richtig gelesen: nicht nur wir Menschen kommen ins Altersheim, auch Elefanten. Denn Elefanten können sehr alt werden. Nanda ist schon fast 50, ihre Altersresidenz-Mitbewohnerin Rani schon über 60 und ist damit der älteste, in einem Zoo lebende Elefant. Der Zoo Karlsruhe hat mit der Altersresidenz so ein sehr wichtiges Tierschutzprojekt verwirklicht.

Nanda ist ein asiatischer Elefant und gehört somit nicht zu den Big Five, zu denen nur der afrikanische Elefant gehört. Dies und worin sich asiatische und afrikanische Elefanten unterscheiden, habe ich selbst im Interview gelernt.

Egal welche Art von Elefant, wer in Gebieten campt, in denen Elefanten zu Hause sind, möchte natürlich auch einen zu Gesicht bekommen. Doch wie groß ist eigentlich die Chance, dass man so ein Tier in freier Wildbahn überhaupt sieht und kann ich mich diesen dann einfach nähern oder sogar versuchen zu füttern?

Viele Campingplätze in fernen Ländern sind, das wissen wir aus eigenen Erfahrungen, nicht eingezäunt, so dass Wildtiere gerne auch einmal durch das Camp spazieren. Wisst ihr, wie ihr euch verhalten müsst, wenn Elefanten auf den Campingplatz kommen?

Aber nicht nur Elefanten können zu ungebetenen Gästen werden.

Öfters sind es die kleinen Tiere, die den Weg ins Camp oder sogar ins Wohnmobil finden. Auf was müsst ihr achten, wenn ihr in fernen Ländern campt und vor welchen Tieren müsst ihr aufpassen? Was macht ihr, wenn z.B. eine Schlange den Weg in euer Wohnmobil findet?

Man kommt aber nicht immer nur mit Tieren in freier Wildbahn in Kontakt, sondern auch mit Tieren, die vielleicht einen kulturellen Hintergrund haben, wie z.B. der Elefant. Er gibt verschiedene Elefantenprozessionen, Tempelelefanten oder auch Elefantenreiten. Darüber hinaus wird man auch mit Tierpräparaten und Tierschnitzereien z.B. aus Elfenbein konfrontiert und zum Kauf ermutigt. Wie Matthias darüber denkt und die Antworten auf meine vielen Fragen könnt ihr euch im Video anschauen.

Ein mir sehr ans Herz gewachsenes Thema ist der Artenschutz.

Denn unter anderem sind auch Elefanten vom Aussterben bedroht. Der Zoo Karlsruhe hat ein Artenschutzprojekt ins Leben gerufen, in denen mehrere vom Aussterben bedrohte Tierarten unterstützt, sowie ihre Lebensräume erhalten werden. Wenn ihr schon immer mal daran gedacht habt, für bedrohte Tiertarten etwas zu tun, dann könnt ihr das mit dem Artenschutzprojekt des Karlsruher Zoos perfekt tun. Hier kommt eure Spende direkt dort an, wo ihr es wünscht! Z.B. bei den asiatischen Elefanten auf Sri Lanka in der Elefanten-Waisenstation. Hier werden über 50 Elefantenwaisen betreut und aufgezogen, um sie im Alter von 6-7 Jahren wieder auswildern zu können. Infos darüber was ihr tun könnt, findet ihr rechts im Bild.

 

Euer

Camper-Coach

 

 

 

Lärm macht krank!

Liebe Camporios,

wollt ihr nicht auch gerne eure Ruhe haben? Keine lauten Platznachbarn, schreiende Kinder oder bis tief in die Nacht feiernde Jugendliche? All dies ist zwar Lärm, doch macht dieser Lärm schon krank? Viele Campingplätze liegen an Autobahnen, Bahntrassen oder Flughäfen, so dass Lärm unvermeidlich ist. Einige von euch werden auch in der Nähe solcher Lärmproduzenten ihren festen Wohnsitz haben oder sind Dauercamper. Ich habe den Leiter der Kardiologie der Universitätsmedizin in Mainz, Prof. Dr. Thomas Münzel, gefragt, ob Lärm überhaupt krank macht und wenn ja welcher!

Aus medizinischer Sicht wissen wir, dass chronischer Lärm krank macht, in dem Lärm in der Folge Herzkreislauf-Erkrankungen hervorrufen kann. Dieser chronische Lärm, also Lärm, der einen dauernden Pegel von ca. 50-55 Dezibel hat, wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus. Die Konzentration lässt schnell nach, man ist nicht mehr so leistungsfähig und vor allem: man ärgert sich über den Lärm. Dieser Ärger lässt die Stresshormone ansteigen, führt zu Bluthochdruck und lässt den Zuckerspiegel ansteigen. Dies alles kann dann im Laufe der Zeit zu den sogenannten Herzkreislauf-Erkrankungen führen: Herzinfarkt, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit etc.

Man kann heute sogar so viel sagen, dass pro 10 Dezibel mehr Lärm, die Wahrscheinlichkeit der Erkrankungen um 10 % steigt.

Fluglärm schneidet bei den Menschen dabei am schlechtesten ab. Die Empfindlichkeit gegenüber dieser Art von Lärm hat stark zugenommen und ärgert uns mehr, als z.B. der Lärm von Eisenbahnen oder Autos.

Was man nun genau tun kann, um sich vor diesem chronischen Lärm zu schützen, ob man vielleicht sogar Medikamente als Prävention nehmen kann, wie weit die medizinische Forschung ist und was von politischer Seite dagegen getan werden muss, könnt ihr euch im Video anschauen.

 

Euer

Camper-Coach

Audiotraining ab jetzt verfügbar!

Liebe Camporios,

ihr kennt alle meine Camping-Mobil On Tour-Übungen, mit denen ihr schon auf der Fahrt dem langen Sitzen auf Euren Touren und den daraus resultierenden Verspannungen entgegenwirken könnt? Falls nicht, dann schaut doch mal in der App unter Camper-Coach vorbei. Dort findet ihr meine On Tour- und Off Tour-Übungen. Neu ist aber, dass ihr ab sofort meine On Tour-Übungen auch per Audiotraining durchführen könnt. Dieses findet ihr in der App unter Camper-Coach oder noch einfacher, direkt auf dem Vorschau- und Startbildschirm findet ihr oben rechts im Eck einen Kopfhörer. Klickt ihr darauf, kommt ihr direkt zum Audiotraining.

Nachdem Ihr Euch meine Videos angeschaut und die richtige Ausführung verinnerlicht habt, könnt Ihr die Übungen anhand meiner Audiotrainings durchführen. Diese sind unterteilt in 90, 120 und 180 Sekunden-Programme. Die Sekundenanzahl bezieht sich dabei auf die reine Trainingszeit. Dabei sage ich jeweils die Übung an und ein Signalton gibt Euch vor, wann es losgeht und wann die Übung vorbei ist. Somit braucht Ihr nicht zu zählen, die Zeit zu stoppen oder erneut die Videos anschauen und könnt Euch voll und ganz auf die Ausführung der Übungen konzentrieren und natürlich auch auf den Verkehr.

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß bei den Übungen und hoffe, dass Ihr damit einfach entspannter an Eurem Ziel ankommt und Euch auf die schönen Dinge im Urlaub konzentrieren könnt.

Eine kleine Bitte zum Schluss: Achtet bei den Übungen On Tour selbstverständlich immer auf den Straßenverkehr!

 

Euer

Camper-Coach

 

Rauchen – Wie gefährlich ist es wirklich?

Liebe Camporios,

fast 30% der Menschen in Deutschland rauchen und ich denke, dass darunter auch einige Camporios sein werden. Das Schlimme daran ist, dass Kinder oft schon mit 14 Jahren mit dem Rauchen beginnen und ihre Zigaretten hauptsächlich aus Zigarettenautomaten beziehen. In ganz Europa gibt es immer noch 1 Mio. Zigarettenautomaten, davon alleine 350.000 in Deutschland.

Wie gefährlich ist Rauchen aber wirklich?

Rauchen ist sehr gefährlich und verkürzt das Leben im Schnitt um 10 Jahre. Auf eine Zigarette gerechnet bedeutet dies, dass jede Zigarette die ich rauche, mein Leben um 30 Minuten verkürzt. Positiv sei jedoch hier auch anzumerken, dass ich dies auch wieder rückgängig machen kann, sollte ich früh genug damit wieder aufhören. Und hättet ihr gewusst, dass 20 bis 30 Minuten Shisha rauchen das Gleiche ist, als würde man 100 Zigaretten rauchen?

Doch nicht nur Raucher sind betroffen, auch Nichtraucher werden ungewollt einer großen Gefahr ausgesetzt. Wie gefährlich Passivrauchen ist, was es mit den E-Zigaretten auf sich hat und wie ich auch wieder mit dem Rauchen aufhören kann, erfahrt ihr im Video. Denn ich war für euch in der Universitätsklinik in Mainz und habe mich mit dem Direktor der Kardiologie Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Münzel getroffen und habe ihm genau diese Fragen gestellt.

 

Euer

Camper-Coach

Laufschuhe richtig auswählen (Teil 2)

Liebe Camporios,

nach der Theorie kommt die Praxis. Im ersten Teil meines Blogs „Laufschuhe richtig auswählen“ habt ihr erfahren, auf was ihr bei der Auswahl des richtigen Laufschuhs alles achten müsst. Ob der Schuh aber wirklich zu euch passt, könnt ihr nur anhand einer Laufanalyse bestimmen, die im optimalen Fall noch durch eine sensomotorische Analyse während des Laufens mit dem ausgewählten Schuh erfolgt.

Durch die Laufanalyse wird bestimmt, was euer Fuß für Besonderheiten ausweist (Plattfuß, Senkfuß etc.) und wie eure Bein- bzw. Kniestellung ist (O-Beine, X-Beine etc.). Selbstverständlich wird auch die exakte Größe eurer Füße festgestellt, denn bei vielen Menschen, wir auch bei mir, kann ein Fuß größer sein als der andere. Auch personenbezogene Daten werden ermittelt, unter anderem auch euer Gewicht, welches für die richtige Auswahl der Dämpfung des Schuhs von entscheidener Bedeutung ist. Im besten Fall werden eure Daten gespeichert, so daß ihr diese Prozedur auch nicht immer wiederholen müsst.

Der beste Test eines Laufschuhs erfolgt natürlich im Laufen selbst. Die Laufwelt in Wintersdorf hat sich darauf spezialisiert, den Testlauf mit dem ausgewählten Schuh mit einer sensomotorischen Analyse zu untersützen. Hierbei ermittelt das System während dem Laufen, ob der Schuh in Bezug auf Abrollverhalten, Dämpfung etc. auch wirklich zu euch passt.

Dies alles und noch weitere Tipps und Hinweise seht ihr hier im Video:

Allgemeines zum Thema Laufen könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Joggen nachlesen.

 

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

 

 

Laufschuhe richtig auswählen (Teil 1)

Liebe Camporios,

wenn ihr beim Campen Sport machen wollt, fällt die Wahl meist auf Laufen/Joggen und dazu gehören natürlich die richtigen Lauf- bzw. Joggingschuhe. Viele Menschen machen jedoch den Fehler, dass sie ihre Laufschuhe lieber nach dem Aussehen kaufen, nach dem Preis oder am einfachsten im Internet bestellen. Man geht in einen beliebigen Sportladen und nimmt sich die Laufschuhe aus dem Regal, die einem gefallen, ohne dabei darauf zu achten, ob diese Schuhe überhaupt zum Fuß und Laufverhalten passen.

Wisst ihr z.B., ob ihr eher einen Neutralschuh oder eher einen Schuh mit Pronationsstütze benötigt? Ist der ausgewählte Schuh eher für die Straße geeignet oder nur fürs Gelände? Nach wie vielen Kilometern ist ein Laufschuh eigentlich „abgelaufen“?

Ich war für euch in der Laufwelt in Wintersdorf bei Baden-Baden und haben Phillip Berger genau diese Fragen gestellt. Auf was ihr beim Laufschuhkauf alles achten müsst, seht ihr im ersten Video „Laufschuhe richtig auswählen“.

Allgemeines zum Thema Laufen könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Joggen nachlesen.

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

Wanderschuhe richtig auswählen

Liebe Camporios,

Wandern ist eine der beliebtesten Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen, nicht nur beim Camping. Soll das Wandern jedoch nicht zur Qual werden, braucht ihr die richtigen Wanderschuhe. Ich war für euch bei Phillip Berger in der Lauftwelt in Wintersdorf bei Baden-Baden und habe ihn für euch interviewt. Wie er den richtigen Wanderschuh für euch findet und auf was ihr alles achten müsst, könnt ihr im Video anschauen. Braucht ihr einen hohen oder einen flachen Schuh? Was für einen Schuh benötigt ihr, wenn ihr öfters umknickt? Könnt ihr auch Laufschuhe anstatt Wanderschuhe zum Wandern tragen? Gibt es einen Allroundschuh? Wie probiere ich die Schuhe im Geschäft richtig an?

Auf alle diese Fragen werdet ihr Antworten in unserem Video finden. Allgemeines zum Thema Wandern könnt ihr auch in meinem Blogbericht Camping und Wandern nachlesen.

Weitere Infos findet ihr hier:

Laufwelt Wintersdorf

 

Euer

Camper-Coach

Camping und Schwimmen

Liebe Camporios,

gerade jetzt in der warmen Jahreszeit ist Schwimmen eine perfekte Möglichkeit etwas für seine Fitness zu tun und sich dabei auch noch abzukühlen. Gerade beim Camping an einem See lädt das kühle Nass zur Bewegung ein. Viele Campingplätze besitzen mitlerweile auch schon ein grosses Schwimmbecken und manche sogar einen Indoor-Pool.

Schwimmen ist nicht nur ein super Ganzkörpertraining, sondern ihr trainiert dabei euer Herz-Kreislauf-System und eure Koordination. Darüber hinaus ist es ein Kraftausdauertraining, bei dem eure Gelenke und Bänder geschont werden. Im Wasser wird der meiste Teil des Körpergewichts getragen, deshalb ist Schwimmen auch perfekt geeignet für die, die ein paar Pfunde zu viel mit sich herumtragen. Der Kalorienverbrauch liegt ca. bei 450 bis 650 Kalorien die Stunde.  Je nachdem welchen Schwimmstil ihr wählt und wie schnell ihr schwimmt, kann es auch mehr sein.

Im Schwimmen unterscheidet man zwischen vier Schwimmstilen: Brust-, Rücken-, Kraul- oder Freistil- und Schmetterlings- oder Delphinschwimmen.

Das Brustschwimmen wird jeder von euch kennen. Es ist für viele die einfachste und bequemste Art zu schwimmen. So einfach ist jedoch die richtige Technik beim Brustschwimmen nicht, so dass es bei den meisten eher nach „ich halte mich über Wasser“ aussieht. Der Hauptfehler ist dabei den Kopf nicht unter Wasser zu nehmen. Bleibt der Kopf die gesamte Zeit über Wasser, schwimmt man ständig im Hohlkreuz. Die Folge sind Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterverspannungen. Ebenso steht man dadurch eher senkrecht im Wasser und hat somit weniger Vortrieb. Also, habt keine Angst davor den Kopf unter Wasser zu nehmen, denn ihr tut eurem Rücken und eurem Nacken etwas Gutes. Am besten kauft ihr euch eine Schwimmbrille, dann ist es einfacher. Solltet ihr dennoch euren Kopf nicht unter Wasser nehmen wollen, empfehle ich euch zumindest nach dem Schwimmen die Übungen 1 und 4 aus meinem Camping-Mobil On Tour Programm und die Übung 12 aus meinem Camping-Mobil Off Tour Programm zu machen, um eure Nacken- und Schultermuskulatur zu entspannen und zu lockern.

Mein persönlicher Lieblingsschwimmstil ist Kraul- oder Freistilschwimmen. Beim Kraulen trainiert ihr effektiv eure Arm- Schulter- Rumpf- und Beinmuskulatur und ist so eine perfekte Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining. Durch die flache und gestreckte Lage des Körpers im Wasser ist der Rücken nicht im Hohlkreuz und die Halsmuskulatur nicht unter Spannung. Ebenso habt ihr durch den Kraulbeinschlag kein hohe Kniebelastung, wie es bei der Scherbewegung beim Brustschwimmen der Fall ist. Darüber hinaus ist es auch noch der schnellste Schwimmstil. Aber auch hier gilt, das ihr den Kopf unter Wasser nehmen müsst. Ein ruhige und gleichmäßige Atmung ist dabei sehr wichtig. Wer hier Problem hat, sollte die Atmung erst einmal separat mit einem Schwimmbrett als Hilfe üben.

Beim Rückenschwimmen stellt die Atmung eher weniger ein Problem dar, da der Kopf über Wasser bleiben kann. Wie beim Kraulschwimmen auch, liegt ihr flach im Wasser und beugt so Rücken- und Nackenproblemen vor. Gekräftigt werden neben der gleichen Muskulatur wie beim Kraulen zusätzlich auch noch die Bauch-, Gesäß- und untere Rückenmuskulatur.

Das Schmetterlings- oder Delphinschwimmen gilt als der koordinativ anspruchvollste und auch als körperlich anstrengenster Schwimmstil. Für Anfänger ist dieser Stil also völlig ungeeignet. Wenn man diese Disziplin beherrscht, ist er jedoch nach dem Kraulen die zweitschnellste Schwimmart. Durch den hohen Kraftaufwand ist das Schmetterlingsschwimmen als Ausdauerschwimmen eher ungeeignet.

Welchen Schwimmstil ihr letzlich wählt bleibt natürlich euch und eurem Können überlassen. Empfehlen würde ich euch immer das Kraulen. Entscheidend ist jedoch eine ökonomische Technik eures Schwimmstils. Denn ihr solltet schon 30 Minuten im Wasser durchhalten, damit ihr durch das Training auch einen Effekt erzielt.

Also, Badehose an, Schwimmbrille auf und los gehts!

Ich wünsche euch viel Spaß!

Euer

Camper-Coach