Camping und Walking/Nordic Walking

Liebe Camporios,

neben dem Wandern sind Walking und Nordic Walking weitere Sportarten, die man während dem Camping problemlos ausführen kann. Beide sind in jedem Alter durchführbar und trainieren das Herzkreislauf-System sowie unsere Muskulatur. Gerade gegenüber dem Joggen werden hierbei die Gelenke, Bänder und Sehnen geschont, so dass schwerere und ältere Personen ihren Schwerpunkt auf Walking und Nordic Walking legen sollten. Der Kalorienverbrauch liegt ca. bei 400 kcal pro Stunde.

Für die Anfänger unter euch ist es vor allem wichtig, langsam anzufangen. Überfordert euch nicht und beginnt das Training erst einmal auf flachem Terrain. Schön ist es auch mit einem Partner das Training zu beginnen, denn zu zweit oder in einer Gruppe macht es immer mehr Spaß. Ihr solltet natürlich darauf achten, dass euer Partner oder eure Gruppe annähernd den gleichen Trainingszustand hat. Denn nichts ist demotivierender als immer der Letzte zu sein. Wie beim Wandern auch gilt: Wenn ihr euch noch normal mit eurem Partner unterhalten könnt, dann habt ihr das richtige Tempo gefunden.

Auch die richtige Atemtechnik hilft euch dabei, das richtige Tempo zu finden. Wenn ihr bei vier Schritten ein- und bei vier Schritten wieder ausatmet, habt ihr ein gutes Tempo gefunden.

Je nachdem wo ihr zum Campen unterwegs seid, gibt es vielleicht ausgeschilderte Walking/Nordic Walking Strecken, die meist nach Länge und Schwierigkeitsgrad eingeteilt sind.Nordic Walking

Die Technik beim Walking zielt auf den richtigen Armschwung und den richtigen Fußeinsatz ab. Die Arme schwingen aktiv gegengleich mit. Das bedeutet, dass wenn euer rechter Fuß vorne ist, euer linker Arm auch vorne ist, also immer der auf der anderen Seite. Achtet dabei darauf, dass ihr euch nicht verkrampft und schön locker im Schultergürtel bleibt. Die Füße sollten aktiv auf der Ferse aufgesetzt werden und nach vorne über die Zehen abrollen.

Beim Nordic Walking kommt die Technik des Stockeinsatzes hinzu. Dies solltet ihr euch von einem erfahrenen Trainer zeigen lassen, denn hier kann man viel falsch machen und führt dann eher zu Verletzungen als zu einem Nutzen. Verspannungen sowie Schmerzen an Rücken, Knien und Hüfte sind also vorprogrammiert.

Bei richtiger Technik aber profitiert ihr davon, dass noch mehr Muskeln aktiviert werden und durch den Stockeinsatz die Belastung auf die Gelenke weiter abnimmt.

Voraussetzungen bei beiden Sportarten sind natürlich das richtige Schuhwerk und Stöcke mit der auf die Körpergröße passend eingestellten Länge. Das wenig benötigte Equipment ist problemlos im Wohnmobil oder Wohnwagen etc. mitzuführen.

Ob ihr euch nun für Walking oder Nordic Walking entscheidet liegt bei euch selbst.

Ich persönlich bevorzuge das normale Walking, da mir der Benefit als Ausdauertraining ausreicht und der Stockeinsatz keinen großartigen Mehrwert bietet, zumal die Verletzungsgefahr bei falscher Technik größer ist. Einzig und allein beim Wandern oder Walking mit schweren Gepäck und für Personen mit Gleichgewichtsproblemen oder Trittunsicherheit würde ich Stöcke dringend empfehlen. Gerade bei schwerem Gepäck nehmen die Stöcke einen großen Teil der Belastung auf die Gelenke.

 

Euer

Camper-Coach

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